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Ein Garten ohne Bienen ist wie ein Fisch ohne Wasser
Die Erträge zahlreicher Pflanzenarten, besonders der
Obstgewächse und Ölfrüchte sind stark von der Bestäubung durch Bienen (und andere Insekten) abhängig.
Die Bienen besuchen die Blüten um Nektar
zu sammeln. Dabei verfangen sich die Pollenkörner in ihrem feinen Haarkleid. Da wildlebende Bienen und Hummeln nur in weitgehend naturbelassener Umgebung leben und auch nur in geringer Anzahl
vorkommen, sind die Bienen der wichtigste Faktor für eine gute Obsternte.
Ohne Bienen würde ein großer Teil des Ökosystems
zusammenbrechen: Ohne Bienen keine Bestäubung, ohne Bestäubung kein Fruchtansatz, ohne Früchte keine Samen und auch keine Nahrung für zahlreiche Lebewesen und den Menschen.
Interessant ist, daß Honigbienen solange die
Blüten einer Pflanzenart besuchen, bis dort kein Nektar mehr vorhanden ist. So gibt es in den Bienenvölkern Sammelgruppen, die z.B. ausschließlich Apfelbäume
besuchen, bis diese verblüht sind. Zur gleichen Zeit würden diese Bienen z.B. keine Kirschblüten aufsuchen. Was soll auch ein Kirschbaum oder ein Kirschblütenstempel mit Apfelpollen anfangen?
Hier folgt eine kleine Übersicht über die Bedeutung von Bestäubung durch Bienen für bestimmte Pflanzenarten:
Kaum Erträge ohne Bienen
- Süßkirsche
- Sauerkirsche
- Pfirsich
- Birne
- Preiselbeere
Bieneneinsatz steigert die Erträge bei
- Quitten
- Johannisbeere
- Himbeere
- Heidelbeere
Bienenbesuch steigert Fruchtansatz und Qualität bei
Bieneneinsatz sichert gleichmäßige Erträge, ist zu empfehlen bei
Einige Pflanzen vermehren sich natürlich auch (fast) ohne Bienen
- Haselnuß
- Walnuß
- Aprikose (überwiegend selbstfruchtbar)
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